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Der Grüne Sonnenbarsch (Lepomis
cyanellus)
engl.: Green Sunfish
Der Grüne Sonnenbarsch oder auch Grasbarsch gehört zur
Familie der Sonnenbarsche (Centrarchidae).
Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der
östlichen bis mittleren USA. Von Minnesota bis Texas.
Auch in Kanada (Ontario) und Mexiko. Wurde in einige
weitere Gebiete Nordamerikas eingeführt (sh. Karte).
Soll in Süddeutschland (Raum Worms - Karlsruhe)
inzwischen weitverbreitet sein! Dies wurde auch durch
Angler aus der Gegend bestätigt. Außerdem wird in dem
BLV Bestimmungsbuch "Süßwasserfische - Biologie,
Fang wirtschaftliche Bedeutung" beschrieben, das L.
cyanellus in der Umgebung von Frankfurt/Main
vorkommen soll. Ob es sich aber tatsächlich um Lepomis
cyanellus handelt, muss noch untersucht werden.
Lepomis cyanellus unterscheidet sich von anderen
Lepomis Arten hauptsächlich durch seinen
niedrigeren Körperbau und sein deutlich größeres Maul
(ausgenommen L. gulosus). Außerdem ist der
vordere, hartstrahlige Teil der Rückenflosse niedriger
als bei anderen Arten der Gattung.
Das sog. "Ohr" (schmaler häutiger Anhang am
Kiemendeckel) ist nicht so stark ausgeprägt wie bspw.
bei L. gibbosus oder L. megalotis.
Auch ist die Färbung nicht so prächtig wie bei anderen Lepomis
Arten.
Im Aquarium und im Teich erreichen die Tiere meist nur
eine Größe von 15 - 20 cm. In der Natur hingegen
können sie bis zu 31 cm (12 in) groß werden.
Man kann ihn in Becken ab 1,2 m Kantenlänge halten. Aber
spätestens wenn die Tiere größer werden sollte man sie
in ein größeres Becken umsetzen. Besser noch man pflegt
sie ihn in einem größeren Gartenteich.
Die Temperatur sollte zwischen 10 und 22 °C liegen, kann
aber auch zeitweise höher oder darunter liegen. Da
Grüne Sonnenbarsche je nach Herkunft etwas
wärmebedürftiger sind, sollte man das Risiko nicht
eingehen und die Tiere lieber nicht im Teich überwintern
lassen. Die Tiere brauchen aber auf jeden Fall eine
Kälteperiode, bei denen man sie bei ca. 8 - 10 °C
überwintert. Was vor allem für die Zucht wichtig ist,
da man sie sonst nur schwer zum ablaichen bringt.
Bei Aquarienhaltung sollte der Bodengrund aus feinem Kies
oder Sand bestehen. Bepflanzt werden kann das Becken mit
Kaltwasserpflanzen und kältetolerierenden Pflanzenarten
wie Vallisneria spiralis. Das Becken mit Steinen
und Wurzeln dekodieren um Versteckmöglichkeiten zu
bieten. Aber es sollte darauf geachtet werden das noch
genug freier Schwimmraum vorhanden ist, da Sonnenbarsche
eher weniger versteckt leben.
Wie bei allen Sonnenbarscharten wird klares,
sauerstoffreiches Wasser bevorzugt.
Das Wasser sollte mittelhart sein, bis 10 - 15° dGH und
im neutralen bis schwach alkalischem Bereich liegen, pH 7,0
- 7,5.
Meinen Erfahrungen nach ist die Art nicht so aggressiv
wie andere Lepomis Arten. In ausreichend großen
Becken und im Teich treten kaum Aggressionen auf. Die
Tiere können sich aber durchaus gegen andern Fische
durchsetzen. In der Laichzeit werden die Reviere gegen
männliche Artgenossen und andere Fische energisch
verteidigt.
Da Grüne Sonnenbarsche extrem gefräßig sind und der
Jagdinstinkt viel stärker ausgeprägt ist als bei
anderen Lepomis Arten (ausgenommen L.
gulosus) wird ausschließlich mit Lebendfutter
gefüttert.
Jungtiere fressen Rote-, Weiße- und Schwarze
Mückenlarven. Ältere Tiere bevorzugen kräftiges
Lebendfutter wie Regenwürmer, Mehlwürmer, Zophoba und
kleinere Fische. Frostfutter wie gefrorene Mückenlarven
und Stinte wird auch gefressen, Trockenfutter kaum.
Das Geschlecht lässt sich bei Jungtieren nur schwer
unterscheiden. Bei größeren Tieren sind die Männchen
farbiger und die Weibchen wirken in der Laichzeit voller.
Die Zucht ist im Aquarium bei einer Temperatur von 20 -
22 °C möglich.
Das Männchen baut eine flache Grube in der die Eier
abgelegt werden. Es betreibt Brutpflege und verteidigt
die Eier und Jungen gegen andere Fische.
In kleineren Aquarien muss das Weibchen wahrscheinlich
herausgefangen werden, da das Männchen es zu sehr
belästigen würde! Die Zuchttiere müssen wie bereits
erwähnt kalt überwintert werden!
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Zuchtbericht zum Grünen
Sonnenbarsch!
Besonderheiten:
Wenn, dann wird der Grüne Sonnenbarsch in Deutschland
meist als Stein- oder Felsenbarsch angeboten. Dies ist
wahrscheinlich auf eine Verwechslung mit Ambloplites
rupestris zurückzuführen.
Auch hier gilt wie bei allen Sonnenbarscharten, die Tiere
keines Falls in der Natur aussetzen! Dadurch kann die
heimische Wasserfauna stark geschädigt werden!
Vorkommen


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